Unterwegs mit Responder Rosi

Das First Responder Netz in der Steiermark

Gemeinsam können wir Rosi und ihre Kolleg_innen in der Steiermark ausstatten. Unterstützen Sie jetzt die steirischen First Responder!

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen medizinischen Notfall und brauchen dringend Hilfe.

Gut, wenn es dann einen First Responder in Ihrer Nachbarschaft gibt.

First Responder sind speziell ausgebildete Ersthelfer_innen, die parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden, wenn in der Nachbarschaft Hilfe gebraucht wird. Ziel ist es, die Zeit zwischen dem Notfall und dem Eintreffen der Rettungskräfte zu vermindern. Denn im Notfall zählt jede Sekunde. Um dann optimal helfen zu können, bekommen First Responder einen speziell ausgestatteten Notfallrucksack. In diesem befinden sich unteranderem ein Beatmungsbeutel, ein Blutdruckmessgerät, Verbandsmaterial, eine Aludecke, Defibrillator und weiteres.

Responder Rosi ist eine von 735 in der Steiermark, die wir hier stellvertretend vorstellen.

Idyllisch auf einer Erhöhung im Gemeindegebiet Hitzendorf steht das Haus von Rosa Schlögl. Vor dem Haus steht kein gewöhnliches Auto, denn groß darauf zu lesen ist „First Responder“.

Seit über zwei Jahrzehnten ist Responder Rosi, wie sie von vielen in der Umgebung genannt wird, im Gebiet Stiwoll bis Zwaring als First Responderin tätig. Zu Beginn zwar zögerlich, aber ihr wurde schnell klar: „Wenn man etwas gerne tut, dann geht alles,“ erzählt Rosi.

Unzähligen Menschen hat sie mit ihrem Einsatz schon das Leben gerettet. Als professionelle First Responderin ist sie als erste am Notfallort und versorgt die Verunfallten – von Blutstillung, bis Lagerung oder Wiederbelebung bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand. Rosi macht bis zum Eintreffen der Rettung oder des Notarztes alles was in der Situation notwendig ist. Danach ist es Teamarbeit. 47.000 freiwillige Einsatzstunden* hat Rosi in ihren 28 Jahren beim Roten Kreuz schon geleistet. Und so lange sie noch gesund ist, möchte sie auch weiterhing freiwillig mithelfen. Denn es ist einfach schön, wenn man helfen kann.

*Stand März 2020

Wie sind Sie dazu gekommen First Responderin zu werden?

Im Jahr 2000 hatten wir auf meiner Ortsstelle in Lieboch eine Dienstbesprechung, wo zur Sprache kam, dass das Einsatzgebiet von Stiwoll bis Zwaring nicht so gut abgedeckt ist, weil es doch ein sehr großes Einsatzgebiet und die Anreise oft sehr lange ist. Es ist dann der Gedanke gekommen, etwa in der Mitte des Gebietes einen First Responder zu gründen. Ich wurde angesprochen, ob ich diese Aufgabe übernehmen könnte. Zuerst habe ich gezögert, aber dann wurde mir klar: wenn man etwas gerne tut, dann geht alles. Und das habe ich bis heute nicht bereut.

Image
Image

Was gefällt Ihnen an der Arbeit als First Responderin?

Wenn man sieht, dass man den Menschen helfen kann. Sie sind dann sehr dankbar und schätzen die First Responder sehr. Oft kommen mich die Patienten dann besuchen und überraschen mich zum Beispiel mit einem Strauß Blumen. Viele kommen auch noch Jahre später auf mich zu und bedanken sich ihr Leben oder das Leben ihrer Liebsten gerettet zu haben. Mich freut, dass es geschätzt wird, aber ich bleibe im Hintergrund, weil ich meine Arbeit vom Herzen aus mache.

Gemeinsam können wir
Responder Rosi und ihre Kolleg_innen ausstatten.

In der Steiermark gibt es rund 735 First Responder, die im Notfall in der Nachbarschaft alamiert werden. Diese rasche Hilfe aus der Nachbarschaft rettet im Notfall Leben. Denn im Notfall zählt jede Sekunde.

Unterstützen Sie unsere First Responder System in der Steiermark!


Meine Spende als Geschenk

1

Projekt auswählen

Wählen Sie ein Spendenpaket aus oder geben Sie einen Individuellen Betrag ein.

2

Geschenkurkunde gestalten

Ob als Geburtstagsgeschenk oder Dankeschön, wählen Sie eine Urkunde aus. Nach Abschluss der Spende erhalten Sie ein E-Mail mit Ihrer personalisierten Urkunde.

3

Urkunde erhalten

Sie können die Urkunde bequem zu Hause ausdrucken oder per E-Mail verschicken.

Unterstützen Sie jetzt das Projekt

FundraisingBox Logo